Südwest-Deutsches Böllerschützentreffen in Nußloch

Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit verging. Grade wurde ich nach dem Ausflug mit meiner Mannschaft nach Hambrücken wieder in meine Einzimmerwohnung zurück gebracht, da regte sich schon wieder etwas an meiner Eingangspforte.

Meine Schöpfer kamen, um mich zum nächsten Böllertreffen abzuholen…Richtig Stress kann ich euch sagen. So kurz hintereinander, das war ich gar nicht mehr gewohnt. Man wird ja schließlich nicht jünger, aber das bleibt natürlich unter uns 😉

Nach einigen kleinen Turbulenzen beim Verladen auf den Anhänger, ging die Reise los. Unser Ziel war dieses Mal das 8. Südwest-Deutsche Böllerschützentreffen der Verbände BSV (Baden), PSSB (Pfalz) und SVS (Saar). Kurz und gut, ein Böllertreffen in dem nahegelegenen Nußloch! Diese Bezeichnung ist auch vollkommen ausreichend, das andere kann sich ja doch kaum einer merken (HAHAHA).

Hier waren 8 Schussreihen angesagt. Eine mehr als in Hambrücken – sorry, aber das war mir dieses Mal dann doch ein bisschen zu viel…

Nach zwei Mal Salut in unterschiedlichen Konstellationen zu Beginn folgten ein langsames und ein schnelles Reihenfeuer, Doppelschlag, wo immer 2 Schützen vortreten, ein Echo-Schießen und ein gegenläufigen Reihenfeuer. Und zum Abschluss dann nochmal ein gemeinsamer Salut!

Alles schön und gut, aber mitten in den Schussreihen brauchte ich einfach eine kurze Pause.

Sollten die anderen doch denken, was sie wollten.

Ich gebe immer mein Bestes, doch auch ich stoße manchmal an meine Grenzen. Kurzerhand gab ich einen Fehlschuss ab – schließlich musste ich auch an mich denken. Die Sonne brannte auf mein eisernes Rohr, und das bisschen Wasser zwischendurch zum Wischen war mir einfach zu wenig Aufmerksamkeit.

Und wie soll ich sagen, es hatte funktioniert… Danach waren wieder alle Zuhörer bei mir und meinem Auftritt…es geht doch…

Aber ich merke schon, ich rede mal wieder nur von mir. Dieses Mal waren 10 Böllerschützen der Bürgerwehr freies Rettigheim e.V. mit anwesend. Meine Kanoniere, die auch nach einer Fehlzündung zu mir stehen und weitere 4 Hand- und Schaftböllerschützen.

Auch sie setzten sich lautstark unter den 132 anwesenden Böllergeräten gebührend in Szene. Schließlich sind wir alle ein Team und die ganzen Böllerschützen untereinander sind wie eine Familie, die die uralte Tradition des Böllerschießens aufrechterhalten möchten

Ganz besonders habe ich mich über ein bekanntes Rettigheimer Gesicht gefreut. Immerhin fand er den Weg, wenn auch leider als Einziger, den Weg zu uns und war ebenso mit einer Begeisterung dabei, wie der Rest der anwesenden Zuhörer. Um ihn nicht verlegen zu machen, werde ich natürlich seinen Namen nicht erwähnen, aber du weißt wen ich meine 😉

So schön wie ein Böllertreffen auch ist, so anstrengend kann es auch sein. Und so freute ich mich am Abend dann doch auch wieder auf meine eigenen 4 Wände, in die ich liebevoll zurückgebracht wurde.

Bei den nächsten Böllertreffen dürfen dann meine Kameraden gerne auch wieder mal allein zugegen sein.

12.7. in Graben-Neudorf,

18.7. in Adersbach und

19.7. beim Roter Fischerfest.

Übrigens freuen sich auch die Hand- und Schaftböllerschützen auf bekannte Gesichter.

Bis hoffentlich bald mal wieder!
Für die Bürgerwehr

Jaquelin vs. Helga Just

Von Autor, vor

Hambrücken 2026

Endlich, endlich war es wieder einmal soweit!!!
Das Tor zu meinem Apartment öffnete sich am Freitag, den 22.5.26.

Es war so gegen dreiviertel 6 am Nachmittag, als ich so viele bekannte Gesichter erblicken durfte. Da wusste ich sofort, heute wird nicht nur mein Mitbewohner aus der Wohnung geholt, sondern ich bin auch mal wieder an der Reihe 😊.

Und ich durfte zum Glück auch Recht behalten. Natürlich musste mir der andere erst mal Platz machen, ganz klar, aber dann war ich an der Reihe.

Okay, ich muss zugeben, ein bisschen sauer war ich trotz allem auch auf die Herren meiner Schöpfung. Immerhin ließen sie mich da  echt schon lange auf meinen nächsten Auftritt schmoren. Deshalb machte ich mich auch mit voller Absicht noch ein kleines bisschen schwerer als ich tatsächlich bin. Aber tatsächlich nur ein klein wenig, nicht dass sie es sich noch einmal anders überlegen würden …

Mein Freund, der große Anhänger wartete schon freudig auf mich und wir begrüßten uns innig. Tja, und dann wurde ich auf dem Parkplatz abgestellt! Einfach so!

 Was bitte schön war das denn nun?

Das gab es doch noch nie, dass wir dann nicht gleich losfuhren. Zum Entschuldigen meiner Väter dachte ich mir, sie werden schon einen Grund dafür haben, mich hier alleine zu lassen. Und auch hier hatte ich Recht!
Denn die Blicke der vorbeifahrenden Autos galten alleine mir!!! Aha, sie wollten mich zur Schau stellen, und so zeigte ich jedem ein freundliches Lächeln…

Samstag, der 23. Mai kam wieder Bewegung ins Geschehen, denn ich erkannte sofort, dass meine Kanoniere in voller Montur und ein paar Böllerschützen der Bürgerwehr freies Rettigheim e.V. im Anmarsch waren.

Ich wurde abgeholt und ich vernahm, dass unser heutiges Ziel Hambrücken sei.

Oh wie ich mich freute, denn schon über viele Jahre hinweg war das meine Bühne!

Und schon ging die Fahrt los. Dort angekommen, wurde ich auch gleich an meinen Platz transportiert. Ganz klar, dass ich hier mein Gewicht um einiges verringerte, denn ich wollte hier auf alle Fälle dabei sein. Ich wurde gerichtet, bewundert, und wartete so auf meinen ersten Auftritt. Der erste Salutschuss fiel zu Ehren aller verstorbenen Böllerschützen. Mit ein paar Tränchen in den Augen feuerte ich so laut ich konnte!

Dann kam das langsame Reihenfeuer…ich wurde mit Böllerpulver gefüllt…Mmmmh  LECKER, der Korken half, das Pulver bis in den letzten Winkel meines Rohres zu stopfen. Was für ein liebevoller Genuss. Spätestens hier musste ich meinen Vätern für das lange Warten verzeihen…

Langsame Reihenfolge angesagt, und ich wartete… man das dauert ja ewig… aber ich will ja nicht ungerecht sein. 72 Hand- und Schaftböller wollten sich schließlich auch in Szene setzen. Dann die letzten 3 – meine Freunde der Bürgerwehr waren das, und dann war ich, Jaquelin die Schreckliche, an der Reihe, und ich böllerte so laut ich nur konnte. Ich gab alles!!! Es war ein tolles Gefühl endlich mal wieder im Rampenlicht zu stehen!!!

Die arme kleine Kanone neben mir hatte ich dabei wohl so erschreckt, dass sie einen Fehlschuss hatte und nur ein kleines Puffen zu hören war. Das tat mir dann natürlich auch sehr leid.

Nach insgesamt 7 Schussreihen und vielen bewunderten Blicken, Fotosessions und manchen Gesprächen über mich wurde ich dann mit ein paar weiteren freiwilligen Helfern verladen.

Glücklich und zufrieden traten wir am Abend den Heimweg an.

Es war so ein schöner Tag. Und das Beste daran…Bereits am Samstag, den 13.6. habe ich meinen nächsten Einsatz. Dann in einem noch größeren Treffen in Nußloch.

Wer weiß, vielleicht kommt da auch mal der ein oder andere Rettigheimer dazu, um mich mal wieder in voller Lautstärke zu hören. Ich würde mich auf alle Fälle darüber sehr freuen!!!

Eure Jaquelin😊

Für die Bürgerwehr und Jaquelin

Helga Just

Rettigheimer Kerwe Teil 2

Auch der Sonntag stand im Zeichen von Gemütlichkeit, gutem Essen, ausreichend Getränken und vielseitiger Musikdarbietuungen.
Zur Mittagszeit durften wir zuerst die Jagdhornbläser des Hegering Wiesloch begrüßen. Mit Rettigheimer Beteiligung boten sie ein paar ihr Musikstücke dar, welche mit gebührenden Applaus gewürdigt wurden. Vielen Dank euch allen dafür. Am späten Nachmittag kamen dann die Rettigheimer Kleeblatt Musikanten zu uns.  Doch zunächst spielte ganz spontan Reinhold Östringer zusammen mit Armin Rühl ein paar Stücke auf seinem Akkordeon, bevor es dann mit dem Programm weiterging und die Kleeblattmusikanten noch mehr Stimmung in das volle Zelt brachten und den Nachmittag langsam aber sicher ausklingen ließen.
Am Kerwe Montag hieß es dann noch einmal, alle körperlichen Notreserven in die Gänge bringen….. Kochen, sauber machen, richten, denn bereits zum Mittagessen füllte sich unser Zelt wieder. Da es der Wettergott an diesem Tag nicht so besonders gut mit uns Reddingama Laid gemeint hatte, war wohl auch jeder froh, einen trockenen Platz im Zelt zwischen den Regengüssen erhascht zu haben 🙂
Und jetzt mal ein ganz ganz dickes Lob an all unsere Helfer. Der Helferplan für Montag Nachmittag sah dieses Jahr ziemlich lückenhaft aus. Und dennoch klappte alles reibungslos, weil einfach ein  paar von euch länger blieben, oder spontan wieder dazu kamen und mithalfen und welche nachfragten, wo noch Hilfe benötigt wird. So eine toll funktionierende Gemeinschaft war echt klasse. Hinter den Kulissen, also bei den Helfern, war man sich aber auch immer wieder einig, dass es einfach nur total Spaß machte, ein tolles Miteinander war und jeder sehr gerne mithalf und keiner nur stur seinen Dienstplan machte. Ein gut gelauntes Helferteam – genau so sollte es auch sein…
Zum Kerweausklang spielte dann am Abend wieder unsere Band vom vergangenen Jahr. Die Happy Hour sorgten mit ihrem vielseitigen musikrepertoire für allerbeste Stimmung und der Abend verging sehr stimmungsvoll wie im Fluge.
Und schon war ein sehr langes, aber auch sehr schönes Wochenende auch schon wieder vorbei.
Am Dienstag hieß es dann nochmals die letzten Kräfte mobilisieren, alles wieder abbauen und verräumen…

Reddinga Kerwe 2024

Und zum zweiten Mal war die Bürgerwehr freies Rettigheim e.V. dieses Jahr mit am Start.

Und ganz klar haben wir zuerst, wie in den vergangenen Jahren auch, unsere hiesige Kerwe mit Böllerschüssen eröffnet. Mit einem langsamen Reihenfeuer begonnen, danach das schnelle und zu Abschluss einen Salut.
Anschließend durften die Schützen gleich ihrer Arbeitsschicht im Zelt nachgehen.
Apropos Zelt…. Genau wie im letzten Jahr wurde unsere Zeltgestaltung wieder einmal über alle Maßen gelobt. Ja, es wurde aber auch mit viel Liebe zum Detail geschmückt. An dieser Stelle nochmals ein ganz dickes Lob an unsere Dekorateure 🙂
Samstag Abend steppte dann der Bär. Die „Reindeers“ aus Karlsruhe ließen das Zelt beben. Mit ihrem Rock`n Roll blieb kaum einer ruhig auf seiner Bank sitzen. Sie spielten bis in die späten Abendstunden hinein und verabschiedeten sich mit den Worten :“Herzlichen Dank an Rettigheim, herzlichen Dank an die Bürgerwehr. Das war bei weitem einer der schönsten Kerwe, die man sich vorstellen kann!“
Da bleibt mir im Grunde auch nichts hinzuzufügen….
Um 22.00 Uhr war ein weiteres Highlight zu sehen. Man musste nur etwas gen Himmel blicken…. Dieser erleuchtete mit vielem Sterngefunkel, manch lauten Krachern und einem sehr anschaulichen Feuerwerk.
Genau das richtige für einen tollen gemeinsamen Abend.
So spät…oder früh…der Abend auch endete, so mussten doch einige von uns auch wieder sehr früh auf der Matte stehen. Das Zelt und die Tische mussten gesäubert werden, Tresen gereinigt, so manches Liegengebliebenes noch weggeräumt usw.
Aber die wichtigste Aufgabe und Verantwortung galt unseren Köchen etwas abseits vom eigentlichen Geschehen. Der Braten musste gerichtet werden und das Wildgulasch vorbereitet. Bereits in den frühen Morgenstunden konnte man den Duft der Küche und des Fleisches erhaschen und der Appetit war damit angeregt – angeregt auf ein leckeres Menü.

Und auch wenn manch einer auf sein Essen etwas warten musste, so gaben sich doch alle fleißigen Helfer die allergrößte Mühe, alle Gäste zur Zufriedenheit zu bewirten…

Klar, hexen können wir alle nicht, aber die Allermeisten von euch waren auch ohne Hexerei mit unseren Künsten zufrieden.
Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die während der Kerwe bei uns waren, vielen Dank für das viele Lob fürs Essen, Gastfreundschaft und Zeltgestaltung,
Fortsetzung folgt 😉

Aber das war euch sicher schon vor dem Lesen des Artikels klar…

Für die Bürgerwehr – übrigens zum 275. Mal – kleines Jubiläum 😉

Helga Just.

Wenn einer eine Reise tut…..

Das war mal ein schöner Sonntagsausflug…. Ich liebe meine Jungs 🙂
Pünktlich um halb 11 kamen sie am letzten Sonntag bei mir vorbei, um mich in meinem Einzimmerappartment abzuholen.

Natürlich durfte ich den langen Weg wieder auf meinem Anhänger Platz nehmen. Ordentlich angeschnallt, so wie sich das auch gehört, da ist meine Mannschaft aber auch immer gewissenhaft, wenn es um mich, ihr bestes Stück geht….
Also nochmal von vorne….. Ordentlich angeschnallt machten wir uns auf den Weg nach Ebershardt. Auf diesen Moment hatte ich bereits über ein Jahr gewartet.
Schon auf der langen Fahrt von etwa 120 km erntete ich einige Blicke. Jaaaaaa…. Ich bin nun mal auch schön anzuschauen, und alltäglich ist das sicher auch nicht, wenn so ne große Kanone wie ich sich zur Spazierfahrt auf der Autobahn befindet:-)
Die Blicke wurden auch an unserem Zielort nicht weniger.

Mein Fahrer fand auch recht zügig den Platz, an dem ich mein Bestes geben durfte. Hab ich mich gefreut, ein eigenes Schild, mein Name…. Na, wenn ich da nicht willkommen bin…. Mir wurde gleich klar, da darf ich heute niemanden enttäuschen…
Der erste Schuss war MEINER…. Ganz alleine durfte ich die Eröffnung übernehmen. War das ein Klang meiner Stimme…. Sie war weithin zu hören…. Und dieser Schall, dieses Echo…. Das war ja zum Verlieben hier….
Die folgenden 6 Schussfolgen machte ich dann gemeinsam mit 172 Böllerschützen aus 42 unterschiedlichen Vereinen und Gruppierungen. Neidlos muss ich anerkennen, dass auch die anderen Kanonen, Stand-, Schaft- und Handböller ein total harmonisches Böllerschüssen ablieferten. Muss auch sagen, ein gegenläufiges Reihenfeuer das tatenlos klappte hatte ich noch nie zuvor erlebt. Großes Lob an alle. Nach einem gemeinsamen synchronen Abschlusssalut gehörte dann der letzte Schuss noch einmal mir ganz alleine und ich gab auch hier wieder alles aus vollem Rohr….
Der Applaus und die Photosession hinterher war mir sicher! Ebenso wie ein Schinken für meine Mannschaft – den gönnte ich ihnen aber auch von ganzem Herzen;-)
Müde und erschöpft, aber auch stolz und glücklich ließ ich mich wieder widerstandslos auf meinen Hänger verfrachten. Kann ja auch nicht jedes Mal bockig sein und mein eigenes Ding machen wollen ;-). Nach einer langen und aufregenden Heimfahrt, war ich dann doch auch froh wieder in meinen eigenen vier Wänden zu sein!

Ein Danke an die Ebershardter Böllerschützen für die Gastfreundschaft und die gute Organisation!!!

Na dann, bis zum nächsten Mal
Eure Jaquelin

Für die Bürgerwehr

Helga Just

Reddinga Kerwe 2024

Kaum zu glauben, aber bald ist es schon wieder soweit. Unsere hiesige Kerwe steht schon vor der Tür.

Wie 2023 werden wir auch in diesem Jahr mit einem Zelt vor der alten Heimatscheune mitmischen…

Für musikalische Stimmung sorgen 3 unterschiedlichen bands .

Am Kerwesamstag sind die „Reindeers“ aus Karlsruhe bei uns zu Gast. Mit fetzigem Rock´n Roll werden sie bei uns die Bühne rocken.

Am Sonntag freuen wir uns auf die „Rettigheimer Kleeblatt Musikanten“ mit ihrem vielfältigen Musikrepertoire, die für beste Stimmung sorgen.

Und der Montagabend gehört auch in diesem Jahr den „Happy Hour“, die uns noch von letztem Jahr sehr positiv in den Ohren klingen und weithin mit „mitreißenden Beats und zeitlosen Melodien“ für einen grandiosen und unvergesslichen Kerweausklang sorgten, und die für so manches schwingende Tanzbein verantwortlich waren.

Aber die musikalische Unterhaltung an allen 3 Tagen ist nur die eine Seite unserer Beteiligung. Ganz klar, dass wir mit unseren Böllerschützen der Bürgerwehr freies Rettigheim e.V. zu allererst die Kerwe wieder lautstark eröffnen werden.

Im Anschluss daran sorgen wir in unserem gemütlich eingerichteten Zelt auch für euer leibliches Wohl.

Egal ob Rinderbraten oder Wildgulasch mit unterschiedlichen Beilagen, Fischstäbchen mit Kartoffelsalat und Heiße Würstchen oder ganz traditionell Zwiebelkuchen und neuer Wein – es ist bestimmt für jeden etwas dabei, um nicht hungrig nach Hause gehen zu müssen.

Und ihr kennt uns ja – auch für Getränke wird ausreichend gesorgt sein und den ein oder anderen Artilleriefeuer kann man sich nach dem Essen zum Verdauen gönnen.

Wir freuen uns darauf, euch wieder in unserem Zelt bei der Kerwe begrüßen zu dürfen. Wie bereits zu Anfang geschrieben – ihr findet uns auf dem Platz vor der Scheune;-)

Im Namen der Bürgerwehr
Helga Just

Kerwe 2024 bei der Bürgerwehr freies Rettigheim e.V.


WO???
Unser Zelt findet ihr auf dem Platz vor der alten Heimatscheune.


WANN?
Ab Kerwesamstag pünktlich mit unseren Böllerschüssen zur Eröffnung und ganz klar an allen 3 Tagen.


WAS gibt es zum ESSEN?
Wildgulasch, Rinderbraten, heiße Würstchen, Fischstäbchen und als Beilagen Spätzle, Pommes, Salat und Kartoffelsalat, und außerdem auch leckeren Zwiebelkuchen und neuer Wein.


WAS gibt es zum TRINKEN?
Logisch von Bier über Wein bis hin zu alkoholfreien Getränken aller Art. Zum Verdauen nach dem Essen, oder auch einfach weils schmeckt Artilleriefeuer, Schnaps und Eierlikör, gerne auch als Kleeblatt, da gibt es 11 zum Preis von 10, also „ona vo umme ;-)“


WIE gestaltet sich unser PROGRAMM?
Samstag kommen die Reindeers zur Einstimmung, Sonntag geben uns die Rettigheimer Kleeblattmusikanten die Ehre und Montag zum Kerweausklang sind die Happy Hour bei uns zugegen und sorgen für beste Stimmung. Also volles Programm zu freiem Eintritt!!!


SONST noch was?
Klar – Bringt wie im letzten Jahr einfach gute Laune mit…


Wir freuen uns auf euch 😉
Eure Bürgerwehr

Helga Just

Psst…Da geht doch was…???

Hallo zusammen, ich bins mal wieder …eure Jaquelin

Nicht ohne Stolz möchte ich euch heute erzählen, dass ich in der letzten Zeit weit über die Grenzen von unserem wunderschönen Rettigheim in aller Munde bin. Sogar eine Zeitung hat von mir berichtet, und ich sage nur bei vorgehaltener Hand – es war keine aus unserer Region 😉

Anlass ist das 8. Württembergische Böllerschützentreffen, das die Schützengilde Ebershardt aus dem Nagoldtal ausrichtet.

Jaaaaaa, in dem Zeitungsbericht werde ich sogar mehrfach namentlich erwähnt!!!

Sonntag, 22. September ist es soweit, und ich werde da sicher auch ein paar meiner Kanoniere mitnehmen und auch ein paar weitere Böllerschützen mit meinen kleineren Artgenossen, den Hand- und Schaftböllern.

Das soll ja ein riesiges Spektakel geben. So wie ich gehört habe, sind da ca 200 Schützen am Start.

Man sagt, es werden 22 Kanonen erwartet…

22 Kanonen, aber nur ICH werde von ihnen namentlich erwähnt!!!

Jaquelin die Schreckliche“ – WOW… Wie schön das klingt…macht mich schon mächtig stolz 🙂

UUUUUUND…..Ich werde sogar zwei Soloauftritte haben!!!

Der erste und der letzte Schuss gehört mir ganz allein!!!

Alle, die mich bis dahin noch nicht gekannt haben, werden mich da sehr lautstark kennen lernen…Und ich weiß ganz genau, dass ich meine Mannschaft der Bürgerwehr freies Rettigheim e.V. mit ganz großer Sicherheit wieder einmal richtig stolz machen werde 😉

Aber da steht auch noch…“mit einem Gewicht von 850 kg“ – Aber Hallo!!! Das Gewicht einer Dame verrät man doch nicht 😉 Tststs

Ich habe auch gehört, dass Deutschlands größter Sirius Standböller mit dem Böller-Franz am Start ist. Der ist zugegeben auch mächtig laut, das muss ich nun doch auch neidlos anerkennen.

Aber wir beide alleine, würden auch kein Böllertreffen ausrichten können. Auch wenn wir wohl sicher mit die imposantesten und lautesten sein werden, so braucht es auch alle anderen Böllerschützen mit ihren Böllern, damit das Treffen auch unvergesslich werden kann.

Wenn ihr noch nichts vorhabt, dann macht einen Sonntagsausflug ins Nagoldtal.

Startschuss fällt um 14.30 Uhr, aber natürlich ist das Fest auch vorher und hinterher im Gange und lädt zum Verweilen ein…

Ich bin auf alle Fälle dort und werde mein Können unter Beweis stellen, um die Zuschauer und -hörer gebührend zu begrüßen!
Ich freue mich schon und werde mit Sicherheit hinterher davon berichten…

Im Namen eurer Jaquelin
Helga Just

Sonntag, 14. Juli 2024 um 17.00 Uhr in Neudorf

Der erste Böllerschuss zum 11. Böllerschützentreffen des SVG Hubertus Neudorf ist zu hören. Der erste Schuss einer 5er Schussfolge. Der erste Schuss zum Start eines langsamen Reihenfeuers.

Insgesamt 54 Böllerschützen mit Hand – und Schaftböller, 3 Kanonen und 8 Standböller nebst ihren Schützen, trafen sich zuvor beim Schützenfest um gemeinsam zu Böllern.
Gleich nach der langsamen folgte eine schnelle Schussfolge.

Beim anschließenden Doppelschlag traten immer 2 Schützen einen Schritt nach vorne, um unmittelbar nacheinander ihren Schuss zu setzen. Und bis dahin waren auch alle Schussreihen, bis auf ganz wenige Fehlzündungen einwandfrei gesetzt und sehr gut anzuhören. Dies bestätigten die anwesenden Zuschauer auch durch gebührenden Applaus. Der 4. Schuss, war das gegenläufiges Reihenfeuer.
Ja, was soll ich sagen… Jeder, der unsere Artikel regelmäßig liest, weiß ja schon fast, was jetzt folgen wird 🙂
Das gegenläufige Reihenfeuer, und dazu auch noch ein schnelles gegenläufiges, hat nun mal so seine Tücken und wird wohl immer eine Herausforderung für die Schützen bleiben… Aber, man kann ja üben…
Dieses Mal in Neudorf, wurde die Schussfolge nochmal etwas neu interpretiert, in dem man nicht abwechselnd, sondern jede Seite eine schnelle Schussfolge abfeuerte, bis man sich irgendwann Richtung Mitte der Schützen traf. Okay, zugegeben, hört sich sehr kompliziert an…. Aber jeder ist eingeladen, an einem größeren Böllertreffen teilzunehmen, um sich selbst ein Bild davon zu machen. Auf alle Fälle immer ein…. einzigartiges…. Erlebnis…..denn… Kein gegenläufiges Reihenfeuer ist wie das andere, so viel steht definitiv fest 😉
Beim abschließenden Salut gibt es ganz feste Regeln.

Jeder Böllerschützen hat zur gleichen Zeit und mit Ansage möglichst synchron seinen Schuss abzufeuern, und fordert somit die volle Aufmerksamkeit!
Dies gelang den knapp 70 Böllerschützen…. nahezu… perfekt. Es war eine Glanzleistung und der eine Schuss, der dann doch ein klitzekleines bissle später kam, den darf man hier dann auch gerne einfach mal verschweigen 😉
Mit Pulverdampf und Donnerhall, so der Trinkspruch nach einem gelungenen Böllerschießen, und beim Trinken eines Böllerschnaps.
Anschließend verweilten die 3 Böllerschützen, die die Bürgerwehr freies Rettigheim e.V. vertraten, unten vielen altbekannten Gesichtern, aber auch mit manch neuem auf dem Fest.

Und mit vielen guten Gesprächen und allgemeiner bester Stimmung ließen wir den Nachmittag ausklingen.
Es ist am Ende doch immer wieder wie ein großes Familientreffen…


Für die Bürgerwehr
Helga Just

Böllerschützentreffen in Adersbach

Am 29.6. machten sich 4 Böllerschützen der Bürgerwehr freies Rettigheim e.V. auf den Weg nach Adersbach bei Sinsheim. Dort fand das 2. Kraichgauer Böllerschützentreffen statt. Es hatten sich dazu insgesamt 114 Schützen angemeldet, und so arg viel weniger waren es letztendlich auch wirklich nicht, die zu diesem Event, trotz immenser Hitze, erschienen.

Manche nahmen für diese Veranstaltung auch einen sehr weiten Anfahrtsweg in Kauf. So z.B. die

1. Bonner Böllerschützen. Mit mehr als 270 km Entfernung, hatten sie den weitesten Weg von allen Teilnehmern. Hut ab…..
Aber es hat sich auch wieder einmal gelohnt. Da es in diesem Jahr so viele Schützen waren, dass schon allein aus sicherheitstechnischen Gründen nicht alle auf einmal auf dem vorhandenen Fußballfeld böllern konnten, wurde kurzerhand die ganze Truppe geteilt.

Beim ersten Durchgang durften die Hand- und Schaftböllerschützen ans Werk.

Mit insgesamt 6 unterschiedlichen Schussreihen, konnten sie ihr Können unter Beweis stellen. Neben den üblichen Schussfolgen, wie langsames und schnelles Reihenfeuer usw. gab es für jeden einzelnen Verein die Aufgabe sich selbst vorzustellen – quasi ein Vereinsschießen. Hierbei konnte jede Gruppierung eigenhändig entscheiden, wie man dies tat. So manch einer traute sich dabei auch einen Salut zu.
Wir Bürgerwehrler entschieden uns bewusst für ein langsames Reihenfeuer, welches wir dann auch sauber und zu unserer Zufriedenheit ablieferten 🙂
Nach unserem doch sehr synchronen Abschlusssalut mit allen Schützen, waren anschließend die Kanonen und Standböller an der Reihe. Die Hand- und Schaftböllerschützen hatten nun auch die einmalige Gelegenheit, dem Spektakel der größeren Böllerarten zu lauschen, und so manch einer stand auch nach den abgegebenen Schüssen in einer dicken Rauchwolke.

Schade, dass Jaquelin nicht dabei war, denn hier hätte sie die Bühne mal wieder für sich beanspruchen können.

Auch die 2. Gruppierung lieferte insgesamt 6 Schussreihen ab. Und auch deren abschließender Salutschuss, so muss man neidlos zugeben, war punktgenau gesetzt und ein richtiger Augen- und Ohrenschmaus für alle Anwesenden.
Am späten Nachmittag ging wieder einmal ein gelungenes Böllertreffen mit vielen Gleichgesinnten zu Ende.
Am Sonntag, 14. Juli ist dann Neudorf angesagt, bei denen sich der Platz vor dem Schützenhaus mit sehr vielen Böllerschützen und ihren Böllern füllen wird.


Im Namen der Bürgerwehr
Helga Just